Schlagwort-Archive: Familienalltag

Im Bett die große Freiheit — Ende des Familienbetts

Wenn ich diesen Beitrag zu Ende geschrieben habe, werde ich meinen Laptop herun­ter­fahren und ins Bett gehen. Gehobenen Hauptes. Aufrecht. Vielleicht nicht laut stampfend aber auch ohne vorsichtig zu schleichen. Ich werde das Licht im Schlafzimmer anmachen, ich werde ins Bett auf die bequemste Art und Weise hinein­steigen, ohne Rücksicht auf die Geräusche, die dadurch womöglich verur­sacht werden. Und wenn die erste im Bett einge­nommene Position unbequem ist, werde ich sie einfach wechseln, vielleicht sogar mehrmals. Bis sie passt. Wenn mir danach ist, werde ich mich im Bett hin und her wälzen. Ich werde atmen so laut ich will und wenn mir einfällt, ich habe mein Handy nicht ans Akku angeschlossen, dann stehe ich wieder auf und hole das nach, ohne vorher eine umfas­sende Chancen-Risiken-Bilanz für diesen Vorgang zu erstellen…  […]  weiter­lesen

Die Familienachterbahn

Der perfekte Morgen: die Tochter hat ausnahms­weise mal durch­ge­schlafen, beide Kinder sind gut drauf, es ist Sonntag also braucht man sich nicht zu beeilen. Wir liegen noch alle im Familienbett. Die Stimmung ist ausge­lassen. Unser Sohn steht auf einmal auf und kommt zurück mit einem Tablett auf dem passende Getränke für alle Anwesenden stehen – inklusive Nuckelflasche und Lätzchen für seine Schwester. Mama fängt an davon zu schwärmen, wie toll das ist…

Emil, sichtbar zufrieden, schenkt Mama einen langen James-Bond-Blick und sagt: ‘Ich könnte damit auch noch jonglieren…‘

Es gibt Momente im Familienalltag, in denen die Stimmung innerhalb einer Sekunde um 180 Grad umschlagen kann – ich nenne sie die Familienachterbahnmomente.

Überqualifiziert

Überqualifizierung fängt schon im Kindergarten an…

Unser Sohn hat von der Kita ein Arbeitsblatt bekommen, auf dem er bunte Zickzacke weiter­führen soll. Nur Arbeitsblätter empfindet er meistens als Zeitverschwendung und Malen nach Vorgaben als einen tiefen Einschnitt in seine künst­le­rische Freiheit. Irgendwie klappt es dann doch, ihn dazu zu bewegen, die Zickzacke zu malen.

Bei dem letzten Zickzack kommt dann bei ihm das Erwachen:
‘Und warum male ich hier immer nur Zickzacke!!!’, schreit er vorwurfsvoll.

Eine Frage, die sich (so oder ähnlich) Tausende von Menschen montag­morgens stellen, nachdem sie den Computer auf Arbeit hochge­fahren haben. Und ein Grund, warum man lieber nach einem Job suchen soll, der einem Spaß macht.

Und heute… Zwiebelsaft: Unser Lifestyle-Getränk

Zwiebelsaft: unser Lifestyle-Getränk.

Hilft gegen Husten.
Hilft nicht gegen: Trotzphase, generelle Unlust und Weltschmerz.
Dagegen hilft (aller­dings nur den Eltern): starker Kaffee.

In diesem Sinne: möge euer Kaffee stärker als die Trotzphasen und die Infekte eurer Kinder sein!

Halloween.

Es ist soweit: die schön ausge­schnitzten Kürbisse und die China-Ware in schwarz-weiß-orange spuken an jeder Ecke. Die treuen Leser meines Blogs wissen bereits, dass ich neue Trends blitz­schnell aufgreife und die aktuellen Ereignisse beinahe im Sekundentakt kommen­tiere. Auch Halloween ist meiner Aufmerksamkeit nicht entgangen.

Extra für euch habe ich hier die besten 6 Halloween-Ideen gesammelt:

1.

2.

3.

4.

5.

6.

Mehr habe ich zum Thema Halloween nicht zu sagen. Eine lustige Zeichnung zum Halloween gibt es aller­dings von Kura zeichnet.

Familienportrait

So, da wären wir also. Unsere Familie.

Die Augen sind ja der Spiegel der Seele — scheinbar gibt’s da bei Mama und Papa nicht viel zu holen. Möglicherweise sind das unsere Koffeinaugen. Immerhin empfangen wir alle mit offenen Armen. Sich selbst hat der Künstler nicht verewigt. Er meinte, wenn er auf dem Bild wäre, könnte er doch nicht zeichnen…

Muss ich das für spätere Psychoanalyse aufbe­wahren?

Umzug — das kontrollierte Chaos

‘Bevor die Umzugsleute gehen, bringt Mama Brote und Bier. “Das tut gut”, sagen alle.’

Aus gegebenem Anlass ein Ausschnitt aus dem Buch ‘Jan und Julia ziehen um’, veröf­fent­licht im Jahr 1973. Das Buch haben wir von dem älteren Ehepaar bekommen, das in unserer neuen Wohnung vor uns jahrelang gewohnt hat.

Ich weiß nicht, wie die Umzüge bei euch so laufen, aber hier hat Mama keine Brote und kein Bier in einer weißen Schürze verteilt. Die waren zwar da, nur zum Schluss wusste keiner wo. Die Umzugsleute, Freunde und Bekannte (Danke! ❤️) kamen und gingen und jede*r brachte immer mehr Zeugs in die neue Wohnung rein. Zeug, das unmöglich uns gehören konnte! Zwischenzeitlich schöpfte Mama den Verdacht, dass nebenher auch die Wohnung der Nachbarn leer geräumt wurde. Als sie am späten Nachmittag zwischen den vollen Kisten, Kartons und den ausein­ander genom­menen Möbeln stand, beschloss Mama dann doch in die Mongolei zu ziehen und Nomadin zu werden. Ein Leben ohne viel Besitz, ohne Schallplatten, DVDs, CDs, Lego Playmobil… Ein Traum!

Nun, die Kartonberge lichten sich nach und nach und jetzt denkt sich Mama: in so einer Jurte muss es schon ziemlich ziehen… Und die Bücher würden da bestimmt alle feucht werden. Und die Teedose von der Tante Elfriede könnte sie doch unmöglich wegschmeißen.…

Das schönste Haus der Welt

„Mama, unser Haus ist das schönste Haus der Welt!“, stellt Emil beim Frühstück mit Begeisterung fest. Mama ist ziemlich überrascht. Dazu drei Hintergrundinfos:
  • Interieur Design war nie Mamas oder Papas expli­zites Interessengebiet. Unser Verhältnis dazu ist ähnlich wie unser Verhältnis zu dem Berliner Pandabär: Wir haben mal darüber gelesen. Wir wissen, dass es den Bären gibt und finden ihn süß. Würden wir in der nächsten Zeit nach Berlin fahren, wäre die Liste, was wir dort machen wollen sehr lang, ein Besuch bei dem Pandabären wäre nicht dabei.
  • Das Chaos in unserer Wohnung erstreckt sich über zwei Etagen
  • Die Größe der Wohnung ist subop­timal im Verhältnis zur Anzahl deren Bewohner und der Playmobil, Lego, Duplo, Schleich….etc Figuren, die die Wohnung beher­bergt.
  •  […]  weiter­lesen